Neuhaus & Partner Steuerberatung

Gefunden: Die Idealbesetzung eines Mieters

Die Dr.-Franz-Josef-Kreuels-Stiftung baut „In der Trift“ in Olpe ein repräsentatives Bürogebäude, das im Herbst 2014 bezugsfertig sein wird. Ein Mieter ist auch schon gefunden: Die Kanzlei Neuhaus & Partner. Sie wird das Gebäude künftig auch als Ort der Begegnung, der Bildung und des kulturellen Austauschs nutzen. Ein Interview mit Stiftungsvertreter Martin Klein.

Herr Klein, die Dr.-Franz-Josef-Kreuels-Stiftung baut derzeit „In der Trift“ eine schicke und moderne Büroimmobilie. Verraten Sie uns Näheres zu dem Bauprojekt?

Klein: Gern. Der Spatenstich ist vor einigen Wochen erfolgt, Bauherr ist die Dr.-Franz-Josef-Kreuels-Stiftung. Das Gebäude wird voraussichtlich im Herbst 2014 bezugsfertig sein. Unsere Stiftung wird allerdings nicht selbst hier einziehen: Wir werden die Räumlichkeiten vermieten an Neuhaus & Partner, eine seit 50 Jahren bestehende und in Olpe ansässige Kanzlei, die sich auf Steuer- und Managementberatung sowie Vermögensplanung spezialisiert hat. Wir als Stiftung sind froh, Neuhaus & Partner als Mieter gefunden zu haben, da wir beide ähnliche Ziele verfolgen.

Welche Ziele sind das?

Klein: Die Stiftung verdankt ihre Gründung dem Erben des Kölner Arztehepaars Kreuels im Jahr 2001. Sie hat sich der Förderung einer ganzheitlichen Bildung verschrieben – das kann sowohl die schulische oder berufliche Bildung sein wie auch die allgemeine Persönlichkeitsbildung. Angesichts der Tatsache, dass das internationale Miteinander immer wichtiger wird, kümmern wir uns außerdem um die Förderung von Ausländern in Deutschland und Deutschen im Ausland. Deshalb vergibt unsere Stiftung Stipendien an junge Menschen, die in ihrem Bereich gute Leistungen erbringen und sich engagieren.

Bildung ist Ihnen also ein besonderes Anliegen?

Klein: Ja, die Stiftung ist sehr bemüht, nachhaltige Bildungsarbeit zu fördern. Und das ist unserer Meinung nach dringend geboten: Mit dem Wegfall von staatlichen Fördermitteln für sozialpädagogische Kräfte entstand vor allem bei kleineren, privaten Trägern von Bildungseinrichtungen eine existenzbedrohende Lücke, die ohne einen Zuschuss von anderer Seite viele förderungswürdige junge Menschen ohne Unterstützung gelassen hätte.

Und dieses Ziel verfolgt auch die Kanzlei Neuhaus & Partner?

Klein: Ja, Neuhaus & Partner engagiert sich ebenfalls seit langem im gesellschaftlichen und sozialen Bereich. Das Unternehmen fördert vielfältige Initiativen und gemeinnützige Organisationen und auch junge Menschen, die den Leistungsgedanken leben. Wie bei uns steht das soziale und gesellschaftliche Engagement im Fokus. Ich sehe Neuhaus & Partner als positives Beispiel für ein Unternehmen, das nicht allein auf Gewinnmaximierung zielt, sondern auch etwas zurückgeben möchte an die Gesellschaft. Das zeigt sich in den vielfältigen Aktivitäten von Neuhaus & Partner und deshalb war die Kanzlei auch prädestiniert als Mieter für das neue Gebäude.

Bisher hat das Unternehmen seinen Sitz in einer Villa „In der Wüste“?

Klein: Ja, aber die Kanzlei hat jetzt schon 20 Mitarbeiter und wächst – und Neuhaus & Partner benötigt darüber hinaus Räumlichkeiten, die auch Platz für Veranstaltungen, Seminare, Vorträge und Ausstellungen bieten. Insofern soll das neue Gebäude auch ein Ort für Kultur und Bildung werden. Das entspricht genau unseren Zielen und deshalb sehen wir hier die Idealbesetzung eines Mieters: Die beiderseitigen Bedürfnisse und Zielsetzungen stimmen passgenau.

Also wird die Immobilie „In der Trift“ nicht ein reines Bürogebäude?

Klein: Nein, absolut nicht. In diesem Gebäude werden Veranstaltungen und Seminare, Fortbildungen und Ausstellungen stattfinden. Bildung und Netzwerken liegen Kanzleichef Achim Neuhaus am Herzen. Denken Sie etwa an den Netzwerk-Sommer, zu dem Neuhaus & Partner jedes Jahr um die 200 Gäste aus Politik und Wirtschaft einlädt, damit diese ihr Netzwerk erweitern, Kontakte pflegen und neue interessante Menschen kennenlernen können. Dieses Denken ist uns sehr sympathisch, wir möchten das weiter beleben.

Herr Klein, das ist das erste größere Investment Ihrer Stiftung und stellt auch die Einkommenssituation der Stiftung auf eine neue Basis. Was ist für die Zukunft geplant?

Klein: Wir werden natürlich weiterhin unsere Ziele verfolgen – dazu brauchen wir aber weitere Zustifter und Spender, um das finanzielle Fundament der Stiftung aufrechterhalten zu können. Wir sind schwerpunktmäßig im Rheinland, in Südwestfalen und speziell im Raum Olpe aktiv und suchen in dieser Region Menschen, die ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen möchten und bereit sind, ein finanzielles Engagement für die Verbesserung von Bildungschancen zu leisten.